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Websites im Gartenbau. Wie’s richtig geht.

„Das Internet? Gibt’s diesen Blödsinn immer noch?“ – Na, wer erinnert sich an unseren letzten Artikel über die neue Selbstverständlichkeit mit digitalen Medien die langsam aber sicher auch im Gartenbau Einzug hält? Falls nicht: HIER könnt ihr ihn nochmal nachlesen, denn er ist der Auftakt zu diesem Artikel hier: Lass’ uns über Websites reden.

Websites im Gartenbau sind so eine Sache. Vor ungefähr zehn Jahren merkte man: „Irgendwie scheint das ein ziemlich großes Ding zu sein, mit diesem Internet“ und beschloss kurzerhand: „Wir brauchen eine Website“. Die wurde in Auftrag gegeben, aufwendig realisiert, nicht selten sogar mit eigener Programmierung, und ins Netz gestellt. Wichtig waren möglichst viele technische Daten, eine große Gewächshausfläche, tolle Maschinen und ein paar Bilder der Hauptkulturen – was einen ordentlichen Gartenbaubetrieb eben so ausmacht. Von nun an konnte man immer sagen „Wir haben auch `ne Website“, oder „Finden Sie alles auf unserer Website“.

Das Problem bei der ganzen Sache war ganz einfach: Die Websites die vor zehn Jahren gebaut wurden sind zum großen Teil noch heute online. Genau so wie sie waren. Aktualisierungen? Warum das denn, schließlich ändert sich an den technischen Daten doch nichts. Neue Fotos? Wozu, die alten sind doch okay. Social Media Einbindung? Was soll das denn sein? Responsivität? Häää …?

Das Problem dabei: Was vor zehn Jahren noch der neuste Schrei war, ist heute schon seit neun Jahren ein alter Hut. Wer seinen Internetauftritt nicht mindestens alle zwei Jahre anpasst, der ist nicht mehr up-to-date. Und da reden wir schon vom absoluten Minimum.

Lass’ uns Klartext reden.

Das mag sich jetzt provokativ und übertrieben anhören, aber das ist es nicht. Als Gärtner hat man verständlicherweise genug Anderes zu tun, vor allem in der Saison. Und wozu braucht man überhaupt eine Internetseite? Bestellungen kommen doch so oder so rein. Produkte werden über persönliche Besuche und Wochenangebote verkauft. Etablierte Verkaufsbeziehungen bestehen, und die Sache läuft – zweifellos auch ohne Website.

Doch Fakt ist: Auch im Gartenbau kommen neue Generationen, mit einer Selbstverständlichkeit, die da lautet: „Wer im Internet nicht existiert, den gibt’s nicht“. Der Marktplatz ändert sich. Verkäufer sehen sich Sortimente online an, das Image eines Betriebes wird von seinem Internetauftritt bestimmt und der berühmte erste Eindruck ist oft nicht mehr der persönlich Handschlag, sondern das Coverfoto auf www.gartenbau-mustermann.de .

Eine Website ist zuallererst Aushängeschild. Sie ist ein wichtiger Teil der Imagebildung eines Unternehmens. Sie ist Visitenkarte und Kontaktformular, Informationsplattform und Produktschaufenster. Und für diese weitreichende Wirkung ist sie außerdem noch eine relativ günstige Marketingvariante.

Unser Video zu Anfang zeigt unsere Arbeit, sicher – aber vor allem zeigt es uns. Bei Klartext schreiben wir als Familienunternehmen, Persönlichkeit groß und mit diesem Video bekommen unsere Website-Besucher schon gleich zu Beginn einen umfassenden Eindruck. 

 

Erfüllung von Kundenbedürfnissen

Was macht eine gute Website im Gartenbau aus? Selbstverständlich ist das zielabhängig, denn wer von seiner Website nicht mehr erwartet als dass sie seinen Kunden Kontaktdaten zur Verfügung stellt, der braucht im Grunde nichts als seine Adresse und Telefonnummer ins Netz zu stellen, während jemand der beispielsweise einen Shop aufbauen möchte, durchaus ne Ecke mehr Kriterien erfüllen muss.

Doch wir sagen euch jetzt ganz klar, was ihr von eurer Website erwarten SOLLTET, denn nur eine Adresse ist definitiv nicht genug. Es ist nun mal so: Eine Website im Gartenbau ist dann gut, wenn Sie zu 100 Prozent an den Bedürfnissen des Kunden ausgerichtet ist und diese sowohl technisch als auch inhaltlich erfüllt. Und genau das sollte auch euer Anspruch sein. Denn wenn ihr den erfüllt, dann habt ihr mit eurer Website ein gewaltiges Marketing- und Verkaufsinstrument an der Hand – wenn ihr sie solide aufbaut und clever pflegt.

Muss-Kriterien einer guten Website.

Lass’ uns konkret werden. Wir haben eine Checkliste vorbereitet mit Kriterien die eure Website definitiv erfüllen sollte. Hierbei geht es um die Basis. Um eine Grundlage ohne die keine Website auskommen sollte.

Begrüßung: Ein neuer Besucher sollte sich sofort willkommen fühlen und auf den ersten Blick seine wichtigsten Bedürfnisse erfüllt oder die elementaren Fragen beantwortet bekommen. Der erste Eindruck zählt und dafür gibt es keine zweite Chance – auch nicht im Netz. Wie das inhaltlich genau aussieht, das ist von Seite zu Seite verschieden. Gute Varianten sind hier ein Slider mit großflächigen Bildern, ein Image-Video, die besten Angebote auf einen Blick oder eine persönliche Begrüßung.

Auf den Punkt: Was macht ihr? Wer seid ihr? Wo kann man euch finden? Diese Fragen sollten auf den ersten Blick beantwortet sein. Und zwar nicht mit ewig-langen Texten, sondern mit tollen Bildern, knappen Überschriften und Aussagen die auf den Punkt sind. Denkt immer daran: Ein Besucher scrollt über die meisten Inhalte einfach hinweg. Sorgt dafür, dass sein Blick hängen bleibt – und zwar möglichst da, wo ihr es gerne möchtet.

Übersichtlicher Aufbau: Eure Website sollte übersichtlich aufgebaut sein, sodass sich ein neuer Besucher direkt zurechtfindet. Dazu gehören eine ordentliche und sinnvolle Seitenstruktur, ein Menü das jederzeit erreichbar ist (z.B. eines das mitscrollt) und knappe, klare Inhalte.

Ausdrucksstarke Bilder: Handyfotos gehören nicht auf eine Website. Bilder, die „mal eben mit der Diggicam“ geknipst wurden auch nicht. Produktfotos mit dreckigen Töpfen und Maßband im Hintergrund? Bitte nicht. Fotos können eine Website unheimlich aufwerten – oder einen Besucher dazu bringen das Fenster zu schließen und nie wieder zu kommen. Also: Gute Bilder sind ein Muss. Schön ist es auch wenn verschiedene Ansprechpartner mit Foto auf der Website zu finden sind. Das vermittelt Persönlichkeit und gibt der „Stimme am Telefon“ ein Gesicht. Der Kunde fühlt  sich aufgehoben und Geschäfte werden weniger anonym. HIER haben wir übrigens auch mal einen Artikel über gute Produktfotos geschrieben. Klickt euch mal durch …

Es gibt viele Möglichkeiten eine Website persönlich und ansprechend zu machen – authentische Fotos der wichtigsten Ansprechpartner können je nach Anlass, Verwendung oder Unternehmen vollkommen verschieden sein, sollten aber immer zum Geschäftszweck und zum Kunden passen.

Responsivität: Das heißt nichts anderes, als dass eine Website heutzutage sowohl am Pc, als auch am Handy oder auf dem Tablet einwandfrei funktionieren muss. Eine Mobilversion ist ebenso wichtig wie die Desktop-Version.

Aktualität: Eure Website sollte immer aktuell sein. Alte Produkte? Raus damit. Angebote, die nicht mehr gelten? Weg mit ihnen. Mitarbeiter, die nicht mehr da sind? Die sollten auch auf eurer Website nicht erscheinen. Veraltete Inhalte sind unprofessionell und hinterlassen einen nachlässigen Eindruck.

Eine Website sollte auf allen Endgeräten einwandfrei funktionieren- Hier am Beispiel der Gärtnerei Ricken für die wir eine neue Website mit Onlineshop realisieren durften.

 

Wenn die Basis stimmt wird’s interaktiv – Unsere Kann-Kriterien.

Wenn ihr alle oben genannten Kriterien erfüllt habt, dann habt ihr schon eine solide Basis um eure Website nun wirklich für euer Marketing, die Kundenbindung und euren Imageaufbau zu nutzen. Wenn nicht – dann arbeitet erst einmal an den MUSS-Kriterien bevor ihr euch an diese hier wagt: Unsere KANN-Kriterien. Hier geht es um Interaktion mit euren Kunden, darum, dass ihr aktiv und konsistent dafür sorgt Besucher zu generieren und, dass ihr das Potenzial dass sich im Netz durch Social-Media und individuelle Ansprache bietet, clever ausschöpft.

Neuigkeiten und aktuelle Infos: Seine Website immer auf dem neusten Stand zu halten ist ein Muss. Wer darüber hinaus noch laufend aktuelle Infos, neue Angebote, verfügbare Kulturen etc. in seine Website einbindet, bietet seinem Besucher einen extremen Mehrwert und damit einen Grund immer wieder zu kommen. Wenn ein Verkäufer z.B. weiß, dass er auf der Website direkt informiert wird, sobald eine Kultur verkaufsfertig ist, der kann sich (und dem Gärtner) eine Menge unnütze Telefonate sparen. Vergesst nie: es geht nicht darum, besonders viele Menschen auf eure Website zu bringen, da könnt ihr euch am Ende auch nichts von kaufen. Es geht darum die RICHTIGEN Besucher zu holen und zu binden.

Auf www.turkenburg.de gibt es passend zur Anzeigenkampagne immer aktuelle Angebote und – falls grade erschienen – die neuste Broschüre aus der Zeitung ebenfalls zum Download.

Social-Media-Einbindung: Dasselbe Prinzip gilt für Social Media. Es nützt euch rein gar nichts, wenn ihr beispielsweise10.000 Likes auf eurer Facebookseite habt, solange eure Kunden nicht dabei sind. Manchmal ist es besser nur 100 „Follower“ zu haben, darunter sind dann aber 50 eurer Kunden, zum Beispiel wichtige Einkäufer oder Schlüsselpersonen der einzelnen Vermarkter. Wenn ihr dann auch über Social Media regelmäßig Updates postet, gezielt Angebote oder einzelne Produkte pusht oder auch euer gesamtes Sortiment immer wieder in Erinnerung ruft – dann stellt ihr damit sicher, dass ihr auch aus den Köpfen eurer Kunden nicht mehr verschwindet. Immer präsent bleiben, ist die Regel, dabei aber kein Blödsinn posten, sonst werdet ihr schnell uninteressant. Qualität statt Quantität und das Ganze immer mit einer sympatischen Prise Persönlichkeit – wie im Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Eure Social-Media Profile sollten dabei unbedingt auch auf eurer Website erscheinen, so bleibt ihr auch auf eurer eigenen Seite immer aktuell und persönlich.

Bei Facebook immer in Kontakt bleiben … 

Newsletter: Die hohe Kunst der Interaktion ist der Newsletter. Über eure Website habt ihr die Möglichkeit die E-Mail Adressen eurer Kunden zu sammeln – ein Gut, das Gold wert sein kann. Denn wenn ihr sie einmal habt, könnt ihr sie direkt und persönlich erreichen. Das Beste bei der ganzen Sache: Eure Kunden WOLLEN mit euren Infos oder Angeboten versorgt werden. Weil sie sich selbst dazu entschieden haben. Ihr habt also automatisch ihre Aufmerksamkeit, wenn ihr eure Angebote an den Mann bringen möchtet, und das ist viel Wert. Newsletter-Marketing kann unheimlich lukrativ sein und sollte deswegen auch für euch immer eine Überlegung wert sein.

Erreichbarkeit und Auffindung: Stichwort: Suchmaschinenoptimierung. Hier gibt es großes Potenzial, wenn es um die Auffindbarkeit eurer Seite im Netz oder ihre Platzierung bei den Suchergebnissen geht. Wichtig ist das vor allem für Seiten, die einen sehr großen Kundenkreis ansprechen.

Fazit.

Wer auch in Zukunft im Gartenbau erfolgreich sein will, der muss sich den Maßstäben der Zeit anpassen. Eine Website gehört selbstverständlich zu einen Unternehmen dazu und sollte gewissen Maßstäben entsprechen. Die Basis ist dabei, eine übersichtliche, strukturierte Seite mit aussagekräftigen Bildern und Inhalten, die an den Bedürfnissen der Besucher orientiert sind. Wer das erfüllt hat, der kann sich um die regelmäßige und persönliche Interaktion mit seinen Kunden über die Website, Social Media oder sogar einen Newsletter kümmern. Die Möglichkeiten sind ebenso vielfältig wie vielversprechend und jedes Unternehmen muss dabei für sich selber den richtigen Weg finden. Unsere Kriterien sind Anhaltspunkte, die zur Orientierung dienen sollen und vielleicht dem ein oder anderen bewusst machen an welcher Stelle Handlungsbedarf besteht.

Wer eine individuelle Beratung zu seiner Website benötigt oder auch eine komplett neue Website realisieren möchte, der kann sich gerne an uns wenden.

In den nächsten Wochen werden wir auch weiterhin Artikel veröffentlichen, zu Themen wie Social Media (noch mal im Detail), Newsletter-Marketing etc. Wer nichts verpassen möchte, der meldet sich am besten für unseren Newsletter an.

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Auf florierende Geschäfte … Los geht’s.

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